«Was darf die Erleuchtung kosten?» – Ein kluges Standardwerk für den ernsthaften – und mutigen – Sucher. «Unser spiritueller Weg ist nicht nur eine Aneinanderreihung von Erleuchtungen, Erkenntnissen und Hochgefühlen, wie das manchen Darstellungen zu entnehmen ist, sondern auch die Begegnung mit den dunklen Seiten des Daseins, mit Schmerz, Verzweiflung, Irrtum und Hoffnungslosigkeit. Der spirituelle Weg umspannt die Gesamtheit des Lebens, alle Aspekte des Seins, die angenehmen und die unangenehmen.» Inhaltlich ernsthaft, zutiefst sachkundig, ausgereift, ungebunden an eine bestimmte spirituelle Lehre, thematisch abgerundet und auch von der nötigen Prise Kritik, Humor und dem in diesem Gebiet so wichtigen Blick hinter die Dinge begleitet bietet Franz Binder hier eine Fortsetzung für die neugierig gewordenen Leser des Büchleins «Astrali Banali» (Eine Streitschrift zur Esoterik) an. Klappentext: Dieses Buch gibt allen, die an ihrer inneren Entfaltung interessiert sind, neutrale, klare und praktische Informationen über den individuellen spirituellen Weg. Es ist kein Lexikon, keine Marktübersicht esoterischer Lehren, es empfiehlt keinen bestimmten Weg und ist kein Bericht über psychische Phänomene, keine Anspreisung von Versprechungen für ein besseres und erfolgreicheres Leben und keine philosophische Abhandlung, die den «richtigen» Weg mundgerecht auf dem Silbertablett vorlegt. Statt dessen möchte es den Leser in die Verantwortung für den eigenen individuellen Weg führen und ihm Hinweise geben, wie er romantische Klischees, lockende Versprechungen, heilige Phrasen, Dogmen, Fallen und Hindernisse selbst durchschauen und überwinden kann. Unabhängig vom Blickpunkt einer bestimmten Lehre arbeitet dieses Buch allgemeingültige Grundlagen des spirituellen Lebens heraus und zeigt, dass der individuelle Weg zur Erkenntnis des Selbst alle Bereiche des Daseins in ganzheitlicher Form umfasst. Es gibt praktische Anstöße, das Unterscheidungsvermögen in spirituellen Belangen zu schärfen, um das verwirrende Angebot an Lehren, Methoden und Wegen klarer zu durchschauen. Mit nüchterner Sachlichkeit und einer «gesunden Ketzereinstellung» blickt es hinter Mystifikationen und Menschlichkeiten, die auf vielen äußeren Wegen vom echten spirituellen Leben ablenken. Dabei bewahrt es aber immer auch den Blick für die Ernsthaftigkeit des spirituellen Wachsens und betont die Notwendigkeit, mit Mut, Ehrlichkeit und Unterscheidungsvermögen hinter allen salbungsvollen Worten und lockenden Fassaden den ureigenen spirituellen Weg aufzufinden. Dieses Buch bietet eine Fülle von Werkzeugen, die jeder auf ganz individuelle Art praktisch anwenden kann. |
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