Ein Klassiker der alternativen, unkomplizierten Kochkunst: Von ihren einfachen, gesunden Mahlzeiten waren die vielen Gäste ihres Hauses begeistert. Immer wieder wurde sie gedrängt, ihre Rezepte aufzuschreiben. Jahrzehnte hat sie sich dagegen gewehrt. Mit 70 Jahren gab sie auf und machte sich an die Arbeit. Helen Nearing sagte von sich selbst, sie koche weder gut noch gerne. Da sie auf eine vollwertige, gesunde Ernährung allerdings großen Wert legte, bestand ihre Spezialität darin, mit einem möglichst geringen Zeitaufwand möglichst nahrhafte, schmackhafte und preiswerte Speisen zu bereiten. «Das Kochbuch des guten Lebens» ist mehr als eine bloße Rezeptsammlung. Helen hat in diesem Buch auch ihre Vorliebe für alte Zitate eingebracht und die Rezepte mit ihren eigenen Ansichten über das Essen und das Leben umrahmt. Es ist kein Buch für Menschen, die Essen für das Wichtigste im Leben halten. Vielmehr richtet sich dieser Klassiker der alternativen Kochkunst an all jene, die sich entgegen dem Zeitgeist für das gute, einfache Leben interessieren.
Die Autorin: Helen Nearing, Jahrgang 1904, verwirklichte zusammen mit ihrem Mann Scott das, was beide ihr «gutes Leben» nannten – das einfache Leben auf dem Land mit ganzjähriger Selbstversorgung aus dem eigenen Garten. Bis ins hohe Alter blieben die Nearings gesund und aktiv: Scott wurde 100, Helen 91 Jahre alt. |
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