Die Bhagavad Gita – aus dem Sanskrit übersetzt, mit Kommentar und Glossar.
Die Bhagavad Gita («Der Gesang des Erhabenen»), das bedeutendste religionsphilosophische Gedicht des Hinduismus, ist Teil des umfangreichen Sanskritepos Mahabharata (entstanden zwischen dem 4. Jh. v. Chr. und dem 4. Jh. n. Chr.).
Unter dem Begriff «Yoga» wird auf vielfältige Weise sichtbar gemacht, worauf es bei einem spirituell verantworteten Leben ankommt, das sich nicht aus den Konflikten der Welt verabschiedet. Der Mensch im Widerspruch zu sich selbst, zur Gesellschaft, zu der Weltordnung überhaupt, das ist die Situation, in der die Gita, zunächst von ganz weltlichen Erwägungen ausgehend, den Blick auf metaphysische Zusammenhänge richtet und dabei immer wieder zurückkommt auf die Frage nach dem rechten Handeln im alltäglichen Leben.
In der Bewältigung einer existentiellen Erfahrung und in der Verbindung von Tradition und Modernität liegt der Hauptgrund für den unvergleichlichen und anhaltenden Erfolg der Bhagavad Gita, in der sich bereits der Einfluß des Buddhismus zeigt («Man muß sich selbst durch das Selbst emporheben …Wer sich selbst durch das Selbst überwunden hat, ist zu seinem eigenen Freund geworden»).
«Eine gut abgehangene Gita-Übersetzung Michael von Brücks, die er nach fünfzehn Jahren christlich-fernöstlichen Dialogs noch einmal überarbeitet und vollständig neu kommentiert hat, bildet die wirkliche Überraschung im neuen Verlagsprogramm. Der Kommentar ist ein Buch im Buch. (...) Fürwahr, ein guter Anfang, der für den Verlag der Weltreligionen Maßstäbe setzt.» (Otto Kallscheuer, Die Zeit)
«Man muß sich nur einmal die gerade erschienene Ausgabe der Bhagavad Gita, des Gesangs des Erhabenen ansehen, um sich darüber klar zu werden, worin die Leistung des Verlages besteht. Der 124 Seiten umfassenden Neuübersetzung durch Michael von Brück folgen mehr als 300 Seiten Kommentar, die den historischen Kontext, die Entstehung, die Text-, die Rezeptionsgeschichte und Erläuterungen einzelner Stellen umfassen. Detaillierter wird man nirgends sonst über einen der zentralen religiösen Texte der Weltliteratur aufgeklärt.» (Arno Widmann, Frankfurter Rundschau)
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