Warum unser Sortiment so ist, wie es ist

Warum setzt sich unser Sortiment so zusammen, wie Sie es auf diesen Seiten vorfinden? Auf diese Frage haben wir eine Antwort verfasst, die unsere persönliche Meinung und geistige Ausrichtung wiedergibt.

Warum unser Sortiment so ist, wie es ist
oder: Von der Weltverschwörung als Verschwörung,

2012 und was wir tun können. 
von Maria R. Rossmanith (Bilder außer 1. und 2. © M. Rossmanith)

Wieviel Zeit verbringen wir damit, Missstände aufzudecken? Wieviel Energie damit, die Entrüstung darüber auszudrücken? Wir ereifern uns angesichts der – ohne Zweifel – unfassbaren Unglaublichkeiten auf dieser Erde: knallharte Grausamkeiten, blanke Unlogik, verzweifelt vermisste Fairness und unbehelligte Skrupellosigkeiten jeden Abend in den Nachrichten – und scheinbar wohin das Auge blickt.

«Aufklärung»

Wir informieren uns, weil wir uns nicht veräppeln lassen wollen, weil wir «die Wahrheit» wissen möchten. Und – seien wir ehrlich – davon abgesehen ist die Ereiferung an diesem oder jenen geheimen Politskandal doch spannender und leider kreativer als so mancher 20:15-Uhr-Streifen – aber leider auch traurige Realität.

Doch wie geht es uns nach dieser «Information statt Desinformation», nach diesem «Augenöffnen», wenn wir Medien solcher Art wieder und wieder «konsumieren»? Ist uns elend, vielleicht auch aggressiv, verzagt zumute? Fühlen wir uns machtlos und verzweifelt angesichts des ganzen Unrechts?

Die dunklen Kapitel der Weltgeschichte, die aktuellen verlogenen Machenschaften der Politik, Institutionen und Hochfinanz, deren Ursprung, Motive und Erscheinungsweisen wurden tausendfach enttarnt und benannt.Es muss hier mehr geben. Weitere Schritte nach dem einen, ersten Schritt, mit dem man erkennt, wie schlimm die Zustände auf dieser Welt sind. 

Einer dieser Schritte sollte unweigerlich die Frage sein: Was kann man – was kann ich – tun, um daran etwas zu ändern? Was wäre eine Verbesserung? Wie kann ich mich an der Heilung beteiligen? Dazu später mehr.

«Von der Weltverschwörung als Verschwörung»

Drastisch ausgedrückt also: Was macht es für einen Sinn, immer weiteren «Schmutz» aus einem «Dreckloch» zu befördern? Wir können uns von unserer (freiwilligen) Pflicht, diese Erde zu einem besseren Ort zu machen, zudem nicht freikaufen dadurch, eine bestimmte Anzahl von Büchern gelesen zu haben. 

Wem schenken wir hier die Energie unserer Aufmerksamkeit? Wollen diese Verschwörer-Kreise vielleicht genau das erreichen? Egal wem oder was ich Aufmerksamkeit schenke – ich födere ihn, sie oder es damit. («Auch eine negative Werbung ist eine gute Werbung.»)

Es muss ein Weitergehen geben. Informationen, die Aufdeckungen dienen, sind wichtig, haben ihre absolute Berechtigung. Es verhält sich wie in der Psychologie: Bevor man heilen kann, muss die Wunde benannt werden, und Schmerz (Mitgefühl) empfunden werden. Aber diese Informationen dürfen keinesfalls als regelmäßiges «geistiges Futter» dienen. Denn dieses Futter kann logischerweise nur so schlecht wie der Inhalt der Nachrichten sein. Und gleichzeitig nähren wir die ganze Destruktivität letztlich mit unserer Energie. 

Man kann dieses «Böse» – nennen wir es auch verantwortungslose, unbewusste, außer Kontrolle geratene und vorherrschend gewordene – nicht bekämpfen. Damit würden wir in einen Dialog damit gehen und uns selbst verbrauchen. 

«Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.»
[Friedrich Hölderlin]

David gegen Goliath.

David gegen Goliath. Und David ist mit nichts weiter gespeist als mit giftigen Informationen über den Gegner Goliath? Der «Riese» Goliath hingegen weiß, wie er es anstellen muss, weil er die geistigen Gesetze kennt und sich ihrer bedient, ansonsten würde das ganze globale «Spiel» nämlich gar nicht funktionieren. 

Goliath ist das schlafende Bewusstsein dieser Erdengesellschaft. Und gegenüber Goliath ist kein David, der aufsteht auf der Weltenbühne, und sagt: «Was ist hier eigentlich los? Was tut ihr diesem wunderbaren Planeten an? Warum lasst ihr teils geisteskranke und machtbesessene Personen an die Macht, die doch nur Schach spielen? Warum sterben jeden Tag 24.000 Menschen an Hunger und ihr schmeißt tonnenweise Brot weg? Und warum verbietet ihr die Atomkraft nicht, in jeder Sekunde könnte sie  die globale Katastrophe anrichten?»

Diese nichtgestellten Fragen fragen sich unsere Kinder. Und wir haben keine Antwort darauf. Sie wundern sich, währenddessen sie in dieser, von uns geschaffenen Welt aufwachsen müssen. Und wir können uns nur schämen. 

Vertrauen und Angst. Und 2012

«Wer stärkt mein Vertrauen,
und wer schürt meine Angst?»

Eine Frage, die man sich immer wieder stellen sollte. Denn Angst ist kein guter Ratgeber. Und wer aus Angst handelt und von Angst motiviert ist, handelt nie weise oder besonnen. So einfach ist es.

Angstfrei an sich selbst zu arbeiten und sich nicht beirren zu lassen – dafür braucht es Mut. Es ist der ureigenste, persönliche Weg. Das ist Spiritualität.

Im Zusammenhang mit der Angst um 2012 kam mir ein eigener Gedanke: Vielleicht sollten wir Erdenbewohner nicht (nur) an die Engel und Gott beten. Wie wäre es, wenn wir an die verantwortlichen menschlichen Seelen beten würden, die diesen Wandel in ihren Seelen herbeiführen müssen? – Ich bete von nun an auch an den Menschen, dass er sich anders – nämlich göttlicher – verhält.

«Ich zweifelte, ob wir als Menschheit überleben werden.
Heute sehe ich das anders. Meiner Meinung nach gibt es ausreichend Anlass zur Hoffnung.»
(Eckhart Tolle)

«Was tun?»

«Die Devise kann nicht lauten wie für den Erzengel Michael: vernichtet das Böse; sie kann für uns Menschen nur lauten: lasst das Gute wachsen.»
[Eugen Drewermann]

Was sollen wir nun also tun? Die Augen verschließen? Uns nur noch ausschließlich auf das Positive, Schöne, Heilmachende konzentrieren, das zweifelsohne ebenso wächst und parallel immer existiert? Die Esoterik als Wellness für die Seele benutzen und uns in schöne Scheinrealitäten flüchten? 

Nachdem wir entdeckt haben, in welch teils finsteren Zeiten wir leben, nachdem wir gesehen haben, wie es anders sein könnte – können wir nur an uns selbst, und damit / und dann an unserem Umfeld arbeiten.

«Jene, die gekommen sind, um ein Feuer zu löschen,
haben vergessen, dass sie selbst Feuerwehrmänner sind.
Sie brennen nun selbst und warten auf Hilfe.»
[Aus einer TerrAmor-Botschaft]

«Sei das Licht, das Du bist. Es erreicht Deinen Nächsten.»
[Kerstin Winkler]

«In sich selbst aufsteigen.»
[Aus einer TerrAmor-Botschaft]

So also trägt ein jeder, der sich auf den Weg macht, sich von Manipulationen zu befreien, einen großen Teil der Befreiung dieses Lebensraumes mit. So arbeitet, so entwickelt, so degeneriert, so regeneriert ein Wesen sich also niemals nur um seiner selbst willen. Stets nimmt ein jegliches Individuum Einfluss auf das gesamte, globale und kollektive System. 
[Aus einer TerrAmor-Botschaft in: «Es gibt nur ein Gebot»]

«If you want to make this world a better place
take a look at yourself and make a change.»
[Michael Jackson]

Die Lösung kann nur sein, dass ein jeder für sich ein Umfeld eines neuen, klareren, besseren, göttlicheren, freiheitlicheren Bewusstseins erschafft. Wie stellt er das an? (Denn nur dann stellt er wirklich etwas an...) – Indem er bei sich selbst anfängt.

So wisse, dass die einzig wahre Hilfe darin besteht, als leuchtendes Beispiel den Weg der Liebe und des Lichtes zu gehen, um dann die Überzeugung für den Menschen zu sein, der euch begegnet, ohne dass ihr disktutiert, ohne dass ihr Taten vollbringt, die heldenhaft sind. Es ist die wahrhaft reine und gute Hilfe, mit einem Beispiel von Liebe und Licht voranzugehen und dafür Sorge zu tragen, dass im eigenen Bewusstsein, im eigenen menschlichen Leben und Körper alles in der gesetzlichen, vollkommenen Ordnung Gottes vollzogen wird.
[Aus einer TerrAmor-Botschaft in: «Stern des Friedens»]

«Wie fahren wir von A nach B - mit welchen Verkehrsmitteln? Welche Energien verbrauchen wir? Wie gehen wir mit unseren Nachbarn um? Wo liegt unser Geld eigentlich? (Immernoch auf irgendeiner Bank die damit Sauereien macht, oder auf einer alternativen Bank...) Wo kaufen wir ein? (Wen unterstützen wir damit?) - All diese Sachen. Wenn die auf die Tagesordnung kommen, dann kommen wir einen großen Schritt weiter. Es gibt natürlich x politische Forderungen, aber richtig stark wird das ganze erst, wenn die Leute auch bereit sind, das umzusetzen und nicht klammheimlich sich doch anders verhalten, als sie eigentlich politisch fordern. Diese Schizophrenie macht die herrschende Politik stark. Wenn das anders wird, dann sind ganz andere politische Konstellationen möglich. Aber da sind noch ein paar Schritte davor zu gehen. Die müssen wir gehen. Die kommen nicht von oben.»
[Aus dem Dokumentarfilm über das alternative Ökodorf Sieben Linden: «Menschen Träume Taten»]

Indem er bei sich selbst anfängt, damit er Vorbild sein kann. Nach vollen persönlichen Kräften an sich selbst arbeitet, damit die anderen dies sehen, und dadurch Hoffnung und Kraft schöpfen. Dann entsteht ganz logischerweise ein kleines, aber wachsendes, besseres Umfeld. Nur so kann man eine schlafende Gesellschaft «unterwandern» und Parzellen des Wandels und Erwachens bilden.

Was sich zuerst nach Selbstzentriertheit anhört, ist in seiner Konsequenz Disziplin, Verantwortungsbewusstsein, Demut und gelebte Nächstenliebe.

Nur von Innen heraus kann es logischerweise geschehen. Niemals durch äußere Kämpfe. «Denn das Licht bedarf nicht des Kampfes. Das Licht bedarf einzig und allein der Liebe.» Es muss nicht etwas beseitigt werden, sondern etwas ent-deckt, etwas erweckt, etwas gefördert und genährt werden.

Und indem das wächst, fällt das Alte weg. Und weil es immer mehr wächst, habe ich die Hoffnung und auch Überzeugung, dass es keinen Knall geben muss an einem bestimmten Datum wie 2012, eine Reset-Taste sozusagen – große Zerstörung und Bestrafung, Befreiung für Mutter Erde an einem Tag – ich denke und hoffe, dass «es» langsam aber sicher machtvoll aufblüht.

«Es ist an uns, zu entscheiden, ob wir bereit sind in Harmonie mit der Erde in eine neue Zeit zu gehen. Das Herz der Erde wird dann heilen, wenn wir Menschen beginnen unser eigenes Herz zu heilen. Wir sind die Wendezeit.» [Aus dem Dokumentarfilm: «Pachakútec»]



Denn es gilt, diese Welt mit den Augen von Engeln zu sehen, fähig, inmitten menschlichen Leids, inmitten menschlichen Elends die göttliche Gestalt zu erkennen und ihren Leib, ihr Wachstum, ihre reife Vollendung wahrzunehmen.
[Eugen Drewermann]

«Es» oder darum dieser Versand.

Nichts ist machtvoller als klares, göttliches Bewusstsein – aus Liebe, Mitgefühl, Verständnis und Verantwortungsbewusstsein erwachsen.

Und darum dieser Versand: Nicht, um eine Esoterik-Alternative zu Marktriesen (und –zerstörern) zu werden. Nicht, um möglichst viel Geld zu verdienen (da gäbe es rentablere Titel als Neuaufnahmen, Stichworte: Angst und Weltverschwörung). Sondern, weil wir dieses «Es» in den verschiedensten Publikationen herausleuchten sehen, und diese an Sie weiterempfehlen möchten, da sie vielleicht auch für Sie nützlich sein könnten. Werkzeuge sozusagen, mit denen Sie an Ihrer persönlichen Entwicklung – und damit an der Entwicklung dieser ganzen Gesellschaft und Erde – schrauben können ...

Denn darin sind wir uns bestimmt einig: wir alle sind hier nicht einfach so. Wir alle kommen nicht einfach aus dem Nichts. Und wir alle würden gerne eine würdige Aufgabe erfüllen, wahrhaft nützlich sein. Die gute Nachricht: das ist einfacher, als man denkt. Die andere: «es» ist nur anders, als man vielleicht gedacht hat.

«Es» ist man selbst, «es» ist Achtsamkeit, «es» ist Geduld, «es» ist Demut, «es» ist ein notwendiges Wissen über sich selbst und die Gesetze des Lebens, «es» ist Konfrontations-Bereitschaft zu den Schattenseiten einer Psyche, «es» ist aber auch eine Patenschaft, Tier- und Umweltschutz ––– «es» ist Liebe.

Am Ende dessen, was du wissen musst, angelangt,
bist du auf der Schwelle dessen, was du wirst fühlen müssen.
[Khalil Gibran]

Ich dachte da wo es glänzt da
muss es irgendwo sein
doch es liegt nicht im Hochglanz
und es meidet den Schein
Ich suchte in allem
was ich nicht haben kann
doch ich seh was mich blendet
das leuchtet nicht lang...
Es ist schon da, es ist schon hier
Es lag die ganze Zeit vor mir!
Ich heb es hoch
es ist ganz leicht
und leuchtet für die Ewigkeit.
[Andreas Bourani, aus: «Glück»]

Wenn wir in Liebe mit Gott verbunden sind, bekommen wir aus dieser Quelle die Kraft, die wir benötigen, um dem Bösen zu widerstehen. Nur diese göttliche Kraft kann uns helfen, nicht zu resignieren, nicht zu kapitulieren und uns nicht verführen zu lassen. Liebe ist also keine naive Weltsicht und keine verwässerte «Alles-ist-Liebe»-Verblendung, sondern die Kraft, die uns erlaubt, immer die Sicht der göttlichen Realität zu behalten und entsprechend zu unterscheiden.
[Armin Risi, aus: «Der radikale Mittelweg»]

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