Weil Ich dich liebe (Taschenbuch)

Susanne Aubry (ehem. Osswald) / Karl Schnelting:

Weil Ich dich liebe (Taschenbuch)

Wegweiser zur Transformation.

Leseprobe

«Seid vorsichtig, seid sehr behutsam, sprcht nicht über negative Dinge! Lest nicht, was über die vielen Katastrophen dieser Erdenwelt geschrieben wird! Sie sind vorhanden und werden sich vermehren. Dies ist jedoch ein Prozeß der Reinigung, der euch oft vorhergesagt wurde. Laßt diese Dinge geschehen, beachtet sie nicht und habt niemals Angst, wo ihr euch auch befindet! Ihr seid allezeit beschützt.»


Die Elemente als Aspekte der Lebenskraft

Leseprobe aus Teil II: «Verbündet euch mit dem Geist der Elemente!» (In eigenen Worten zusammengefasst von TerrAmor; S. 86-90):

Die Elemente selbst können aus sich heraus nichts anderes verwirklichen als das in sie eingebundene Lebensprinzip. In dieser Tätigkeit schwingen die Elemente unaufhörlich und wirken durch alle Bereiche. Wenn der Mensch mit seinem freien Willen beginnt, wider das geistige Lebensgesetz von Liebe, Weisheit, Frieden und Harmonie zu leben, produziert er lebensfeindliche, zerstörerische Energien, die dem natürlichen Wirken der Elemente widerstreiten.

Die Elemente nehmen die Energien auf, die vom kollektiven Bewußtsein der Menschen erschaffen werden, und es kommt zu Konfrontationen unterschiedlicher Energiequalitäten im Bereich des Feuers, im Ätherraum, in der Ebene der Wasserwelten und im Element der Erde. Für einen gewissen Zeitraum ist das Bewußtsein der Elemente in der Lage, die negativen Qualitäten in sich zu tragen. Es versucht, sie umzuwandeln und der eigenen positiven Qualität anzugleichen. Wenn aber das kollektive Bewußtsein des Erdenmenschen unablässig fortfährt, zerstörerische Schwingungen zu erzeugen, vermögen die Elemente sie nicht mehr umzuwandeln. Sie halten die angesammelten Energien schließlich nicht mehr aus und werfen sie zurück.

Das sind dann die Prozesse, die wir als Sturm, als Flutwelle, als Überschwemmung, als Erdbeben oder als Vulkanausbruch erfahren. Wenn solche elementaren Erscheinungen irgendwo auftreten, sind sie immer ein Zeichen dafür, daß in dieser Region die lebensfeindlichen Energien des kollektiven menschlichen Bewußtseins ein Quantum erreicht haben, das die Elemente nicht mehr absorbieren können. Dann erntet der Mensch, was er gesät hat.

(...)

Wenn der Mensch endlich verstanden hat, daß sein Denken, Fühlen, Reden und Handeln wirklich der Schöpfungsplan für das Umfeld ist, in dem er lebt, und wenn er beginnt, sich in all seinem Tun zu kontrollieren und innerhalb der polaren Gesetzmäßigkeit ausgewogen zu leben, dann wird es die Extreme auch in der Natur bald nicht mehr geben, weder Dürre noch Überschwemmung, weder Kälte- noch Hitzewellen, und das Klima wird sich gleichmäßig freundlich gestalten. So wird es auf der neuen Erde sein.

Die Verwüstungen durch Naturgewalten sind also immer das Resultat des menschlichen Willens; ob wir uns unseres Willens und unserer Macht bewußt sind oder nicht, ändert nichts an dieser Gesetzmäßigkeit. Der Mensch ist, so oder so, immer schöpferisch tätig. Er ist unabdingbar Schöpfer, denn das ist das Bild Gottes, nach dem er geformt ist. Jetzt ist die Zeit, da der Mensch diese Zusammenhänge erkennt und nicht länger sein Schicksal beklagt, sondern die Verantwortung für sein Tun auf sich nimmt. Der Mensch muß nicht die Erdbeben und auch nicht die Flutwellen fürchten, er muß nur sich selber fürchten.

Die Wesenszüge einer Menschengruppe und die Elemente stehen in einer bestimmten Wechselwirkung. In jedem Menschen sind alle vier Elemente wirksam, und es ist gut, wenn sie in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Doch zumeist dominiert eines der Elemente in einem Menschen oder in einer Volksgruppe.

So sind Menschen mit einem lebhaften Temperament meistens im sonnigen Süden angesiedelt und haben einen engen Bezug zum Element Feuer. In ihrer Mentalität drückt sich das als feurige Leidenschaftlichkeit aus. Ihr Verhalten kann in besonderer Weise das Element Feuer beeinflussen und in Tätigkeit setzen, in guter wie in unguter Weise. Wenn eine solche Menschengruppe in ihrem kollektivem Bewußtsein über einen langen Zeitraum gegen das göttliche Lebensgesetz verstößt, wird sie wegen ihrer besonderen Beziehung zum Feuerelement eben dieses Element besonders reizen. Und sie wird es zu tun haben mit Naturerscheinungen wie Hitzewellen, Waldbränden oder Vulkanausbrüchen.

Das rationale Denken des Menschen steht in besonderer Beziehung zu Luftelement. Wenn eine Volksgruppe durch ihr intellektuelles Bewußtsein eine einseitige und starre Geisteshaltung entwickelt, so von ihrem geistig-göttlichen Bewußtsein abtrennt und nur das Verstandesdenken gelten läßt, behindert sie den natürlichen Fluß ihrer eigenen Evolution und die ihres Lebensraumes. Dadurch wird diese Volksgruppe vor allem das Bewußtsein des Luftelementes reizen, und die kühlen Winde können zu Stürmen von zerstörerischer Kraft werden. In Regionen, wo die Menschen verlernt haben, geistig offen und beweglich zu bleiben, wird der Geist des Luftelementes ihnen mit Stürmen und Orkanen die Erfahrung vermitteln, daß es Einsichten jenseits des linearen, rationalen Denkens gibt. So werden sie wieder auf das göttliche Lebensgesetz von Liebe und wirklicher Weisheit ausgerichtet, werden also «gerichtet», aber letztlich sind es sie selbst, die sich das «Gericht» bereiten.

Menschen, die sehr gefühlsbetont sind und sich von Emotionen leiten lassen, werden eher die Nähe des Wassers suchen. Wenn sie aber ihre Gefühle zum Beispiel zugunsten ihrer materiellen Interessen völlig unterdrücken, sind sie es, die das Wasserelement besonders reizen. Der Geist des Wasserlementes wird dort aktiv werden, wo Menschen mit ihren Gefühlen nicht richtig umgehen. Menschen, die lange ihre tieferen Emotionen verdrängt haben und in ihren Gefühlen untereinander und zu ihrem Gott erkaltet sind, werden eher mit Hochwasser, Sturmfluten und Überschwemmungen rechnen müssen.

Menschen, die sehr in der Materie verankert sind, die nicht loslassen können, Probleme mit dem Gottvertrauen haben und sich lieber auf sich selbst und ihren Verstand verlassen, werden eher das Erdelement errgen, das sie dann in ihrer vermeintlichen materiellen Sicherheit erschüttert. Im äußeren Lebensbereich ist dieser Erschütterung als Erdbeben wahrzunehmen – als Erdbeben, das alles zerstört: das Haus, in dem sie sich sicher wähnten; das Krankenhaus, in dem sie glaubten, geheilt werden zu können, und so fort.

Der Mensch hat die Möglichkeit, gemeinsam mit den Elementen in Liebe und Weisheit, Frieden und Harmonie zu leben. Hat der die Elemente aber aus dem Gleichgewicht geworfen, muß er wissen, daß auch ihre negativen Erscheinungsformen nichts anderes sind als ein Spiegelbild seines Bewußtseins, seines Entwicklungsstandes. In allem, was den Menschen umgibt, hat er einen Spiegel, in dem er sich selbst erkennen kann.

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